Trun - Kapelle in der Casa S. Martin

Informationen / Links zu

Casa S. Martin in Trun

Im Senioren- und Pflegeheim "Casa S. Martin" findet man (auf Nachfrage an der Pforte) eine kleine moderne Kapelle, die vom Truner Maler Gieri Schmed gestaltet ist (siehe von ihm auch die Kreuzwegdarstellungen zwischen Sumvitg und Clavadi).
In diesem sehr streng-schlichten Raum hängen an der linken Seite 7 Doppelbilder mit Kreuzwegstationen des großen Malers Alois Carigiet. Sie lohnen unbedingt einen Besuch der Kapelle!

Über sie schreibt der damalige Heimleiter Thomas Bieler:

Willkommen, geschätzte Besucherinnen und Besucher

Ältere Menschen befassen sich sehr intensiv mit dem Woher und Wohin, ziehen die Bilanz ihres Lebens und bemühen sich, mit sich, dem Umfeld und Gott ins Reine zu kommen. Daher kommt einem meditativen Sakralraum in einem Alters- und Pflegeheim zentrale Bedeutung zu.
Der Andachtsraum der Casa s. Martin, dessen Umbau an Weihnachten 1998 abgeschlossen werden konnte und der von den einheimischen Künstlern Alois Carigiet und Gieri Schmed sowie dem Architekten Jakob Montalta gestaltet wurde, ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

1 Einerseits beseelt der eindrückliche Kreuzweg die Kapelle, den der 1902 in Trun geborene Alois Carigiet 1969 für die heutige Casa s. Martin, das Altersheim seiner Heimat- und Wohnsitzgemeinde geschaffen hat. In seinem Bildband "Ecce Homo" schreibt der Psychologe und Theologe Dr. Giosch Albrecht: "Dieses Werk Carigiets vermag die Kunstliebhaber zu begeistern. Es spricht aber auch von Glauben und Lieben." Tatsächlich wird das Werk immer wieder von zahlreichen Besuchern, besonders auch aus Japan, bestaunt.

2 Andererseits ist es Gieri Schmed in Zusammenarbeit mit Architekt Jakob Montalta anlässlich der Renovation und Neugestaltung gelungen, diesem kleinen Gotteshaus eine ganz besondere meditative und ruhige Atmosphäre zu verleihen. In erster Linie wollte er der früher eher stillosen Kapelle ein besonders, transparentes, leichtes und meditatives Gepräge geben. In zweiter Linie wollte er mit seinem Werk nicht in Konkurrenz zu Alois Carigiet und seinen Bildern treten. Nichts hat der Künstler dem Zufall überlassen. Das ganze Werk ist voller Symbolik, das verwendete Material meines Wissens für einen Sakralraum einzigartig.

Gestaltungskonzept Die Erdverbundenheit des Menschen, dargestellt durch den erdfarbenen Teppich, der Lebensweg des Menschen, dargestellt durch die gelbbeige Linie in Teppich und Wandgemälde. Die Transzendenz des Menschen auf seinem Lebensweg durch die Vermittlung des Kapellenheiligen s. Martin hin in die göttliche Dimension. Das Wandbild stellt einerseits die menschliche Transzendenz aus der irdischen Verbundenheit dar. Andererseits symbolisiert es - durch die geteilte blaue Fläche - das Teilen des Heiligen, das Zer-Teilen des Mantels. Der menschliche Weg mündet vom Wandbild in die Kapellendecke, in die höhere Dimension ein, versinnbildlicht durch das Dreieck der göttlichen Dreifaltigkeit, welches gleichzeitig das "ewige Licht" ist. Dieses Dreieck steht über dem Altar, leuchtet auf den Altar, durch den der menschliche Weg, der gelbbeige Streifen, führt, und schliesst somit einen Kreislauf. Diese Vertikalachse ist gleichzeitig Kreuzungspunkt der Achse zwischen den beiden grossen Fenstern, deren Sprossen bewusst kreuzförmig gestaltet wurden und der Kapellen-Längsachse, die im "Lebenswegstreifen" mündet. Das Kreuzzeichen ist überall zu finden. Nicht nur sandgestrahlt am Ambo sondern auch in der kreuzförmigen Durchlässigkeit zwischen den Altarstützen und in der Gestaltung der Kerzenständer. Es findet sich aber auch mit einer vertieften Symbolik in den Domen der Kerzenständer. Diese wurden bewusst in Form grosser Nägel gestaltet, nämlich die beiden Nägel der Altarkerzen als Sinnbild für jene Nägel, welche Christus Hände, und der Nagel des Osterkerzenhalters als Symbol des Nagels, der Christi Füsse durchbohrt hat.

Bemerkenswert ist nebst dieser reichen Symbolik die Ausstattung des vorderen Andachtsraumes. Um den Blick nicht träge zu fixieren, um den meditierenden Betrachter die Transparenz und die Transzendenz des Menschen aus Erdgebundenheit hin zum Übersinn, zum Göttlichen erspüren zu lassen, mussten diese wichtigen Sakralgegenstände Altar, Ambo, Tabernakel und Osterkerzenhalter leicht, durchscheinend gestaltet werden. So entschied sich der Künstler zur einmaligen Verwendung von Acrylglas. Dieses "lebt" indem es in vielfacher Weise die Farben aus der Natur, welche durch die grossen Fenster ins Gotteshaus eindringt, spiegelt, indem es die Farben des Altarbildes wiedergibt und indem es als Prisma die Lichtstrahlen in die Regenbogenfarben zerlegt und auf Boden und Wände projiziert. Bei jeder Veränderung des Blickwinkels, verändern sich auch die Spiegel- und Projektionsbilder.

Der Altar steht übrigens auf vier Pfeilern in Form geöffneter Bücher. Diese vier geöffneten Bücher symbolisieren die vier Evangelisten. Die Breite dieser Pfeiler beträgt 30 cm, die Dicke 3 cm. Dies entspricht den 33 Jahren, in denen Christus auf Erden wirkte bzw. den 3 Jahren in denen er seine Botschaft lehrte.

Der Acryltabernakel wurde sandgestrahlt. Wie das Göttliche für den Menschen nicht klar erfassbar wird, ist der Inhalt des Tabernakels auch nicht klar sichtbar. Die darin aufbewahrten Messkelche sind ebenfalls nur zu erahnen.

Nachdem Sie nun einiges über das einmalige, eindrückliche Werk und dessen reiche Symbolik erfahren haben, empfehle ich Ihnen, selber weitere Zusammenhänge und Bedeutungen zu entdecken, oder besser zu erahnen und sich der friedvollen, meditativen Atmosphäre hinzugeben, sich von ihr tragen zu lassen, zu Ihrer eigenen Mitte hin tragen zu lassen...

31.12.1998
Thomas Bieler, Heimleiter

Bild und Biographie zu Alois Carigiet

Informationen St. Martin von Tours (Wikipedia)

Die 14 Kreuzweg-Stationen - Bibeltexte

1 Jesus wird zum Tode verurteilt
Mt 27,22-26
Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß ihn kreuzigen! Der Landpfleger sagte: Was hat er denn Übles getan? Sie schrieen aber noch mehr und sprachen: Laß ihn kreuzigen! Da aber Pilatus sah, daß er nichts schaffte, sondern daß ein viel größer Getümmel ward, nahm er Wasser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder. Da gab er ihnen Barabbas los; aber Jesus ließ er geißeln und überantwortete ihn, daß er gekreuzigt würde.

2 Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
Mt 27,27-31
Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesus zu sich in das Richthaus und sammelten über ihn die ganze Schar und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König! und spieen ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt. Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm seine Kleider an und führten ihn hin, daß sie ihn kreuzigten.

3 Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

4 Jesus begegnet seiner Mutter

5 Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
Mt 27,32
Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, daß er ihm sein Kreuz trug.

6 Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

7 Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

8 Jesus begegnet den weinenden Frauen
Lk 23,28-31
Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weinet nicht über mich, sondern weinet über euch selbst und über eure Kinder. Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäugt haben! Dann werden sie anfangen, zu sagen zu den Bergen: Fallet über uns! und zu den Hügeln: Decket uns! Denn so man das tut am grünen Holz, was will am dürren werden?

9 Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

10 Jesus wird seiner Kleider beraubt
Mt 27, 33-36
Und als sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte, gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er's schmeckte, wollte er nicht trinken. Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum. Und sie saßen da und bewachten ihn.

11 Jesus wird ans Kreuz geschlagen
Mt 27,37-42
Und oben zu seinen Häupten setzten sie die Ursache seines Todes, und war geschrieben: Dies ist Jesus, der Juden König. Und da wurden zwei Mörder mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken. Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Der du den Tempel Gottes zerbrichst und baust ihn in drei Tagen, hilf dir selber! Bist du Gottes Sohn, so steig herab vom Kreuz. Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andern hat er geholfen, und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben.

12 Jesus stirbt am Kreuz
Mt 27,45-50,54
Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde. Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Etliche aber, die da standen, da sie das hörten, sprachen sie: Der ruft den Elia. Und alsbald lief einer unter ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn an ein Rohr und tränkte ihn. Die andern aber sprachen: Halt, laß sehen, ob Elia komme und ihm helfe. Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahrten Jesus, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich dieser ist Gottes Sohn gewesen!

13 Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
Joh 19,38
Darnach bat den Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich aus Furcht vor den Juden, daß er möchte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab.

14 Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt
Mt 27,59-61
Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab.

Kreuzweg-Stationen - Informationen

In Jerusalem hielt man beim Kreuzweg anfangs nur an zwei Stationen inne (Verurteilung beim Haus des Pilatus und Kreuzigung), aber nach und nach entstanden weitere Stationen, an denen der (biblischen und traditionell überlieferten) Stationen Jesu auf diesem Weg gedacht wurde. Im 14. Jahrhundert gab es in Jerusalem unter der Führung der Franziskaner Prozessionen auf dem Leidensweg Christi für Pilger. Jene brachten diese Andachtsform in ihre Heimatländer.

Sieben Stationen
Unter dem Einfluss der Passionsmystik, der Verknüpfung der sieben Tagzeiten des Stundengebets der Kirche mit Stationen der Passion Jesu und den sieben römischen Stationskirchen wurde der Kreuzweg im deutschen Sprachgebiet ebenfalls in sieben Stationen unterteilt, die die sieben Fälle Jesu oder die sieben Gänge Jesu genannt wurden. Daraus entwickelten sich die Sieben Fußfälle. Die ältesten Kreuzwege in Deutschland finden sich in Lübeck (Lübecker Kreuzweg, vollendet 1493), in Görlitz (Kreuzweg zum heiligen Grab, eingeweiht 1504), sowie in Nürnberg (Kreuzweg zum Johannisfriedhof mit Stationen von Adam Kraft) und in der Kirche St. Marien zu Homberg (Efze) (Sieben-Stationen-Kreuzweg). Der Bamberger Kreuzweg von 1504 umfasst neun Stationen.

Vierzehn Stationen
Seit der Zeit um 1600 wurden Kreuzwege mit 14 bebilderten Stationen errichtet. Sie zeigten den Weg Jesu von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung. Als 15. Station diente die jeweilige Kirche als Abbild der Grabeskirche von Jerusalem. Diese Form geht auf den Franziskaner Leonhard von Porto Maurizio († 1751) zurück. Papst Clemens XII. erkannte im Jahr 1731 mit seinem Breve Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll diese Form des Kreuzwegs als kanonisch an und bedachte ihn mit Ablässen. An vielen Franzikanerklöstern entstanden nun Kreuzwege nach diesem Modell, so etwa der Kapellenkreuzweg Kloster Altstadt. In seinem letzten Lebensjahr baute Leonhard von Porto Maurizio mit päpstlicher Erlaubnis Kapellen mit den vierzehn Kreuzwegstationen in die Arena des Kolosseums ein, was die bis heute begangene Tradition des Kreuzwegs an diesem Ort begründete.
Als Bestandteil der Ausstattung von Kirchenräumen entstand der vierzehnteilige Kreuzwegzyklus gegen Ende des 17. Jahrhunderts. An den Wänden wurden 14 Stationen mit Holzkreuzen markiert, unter denen sich meist eine bildliche oder plastische Darstellung der jeweiligen Kreuzwegstation befand. Obwohl dieser Kreuzweg zunächst auf Kirchen des Franziskanerordens beschränkt war, blieb wegen der großen Beliebtheit dieser Andachtsform schließlich kaum mehr eine katholische Pfarrkirche ohne einen solchen Kreuzweg. Besonders im 19. Jahrhundert war der vierzehnteilige Kreuzwegzyklus innerhalb von Kirchenräumen sehr verbreitet. Joseph von Führich und seine Schüler schufen im Nazarener Stil das Genre der Führich-Kreuzwege, die in vielen Kirchen Mitteleuropas und Nordamerikas präsent sind.

Diese Tradition der Kreuzwege in Kirchenräumen setzte sich im 20. Jahrhundert fort, wobei außer unauffälligen Wanddekorationen auch bedeutende Kunstwerke entstanden.

Quelle: Wikipedia

Alle Fotos sind durch Klick ins Bild vergrößerbar

Trun - Kapelle in der Casa S. Martin

St. Martin

St. Martin (in Nord-Wand)

Madonna mit Christuskind

(Ost-Wand beim Eingang)

Die Kreuzweg-Darstellung von Alois Carigiet

sind hier zunächst in der Übersicht - 7 Doppelbilder - darunter als 14 Einzelbilder zu sehen

Alle Fotos sind durch Klick ins Bild 2 x vergrößerbar

1 Jesus wird zum Tode verurteilt

2 Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

3 Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

4 Jesus begegnet seiner Mutter

5 Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen

6 Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

7 Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

8 Jesus begegnet den weinenden Frauen

9 Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

10 Jesus wird seiner Kleider beraubt

11 Jesus wird ans Kreuz geschlagen

12 Jesus stirbt am Kreuz

13 Jesus wird vom Kreuz genommen

und in den Schoß seiner Mutter gelegt

14 Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt

Alois Carigiet

1902 Am 30. August in Trun als siebtes von elf Kindern geboren. Der Vater war „Mistral della Cadi", Bezirkspräsident.
1911 Übersiedlung der Familie nach Chur. Besuch der Schulen, drei Jahre Kantonsschule.
1918-1922 Dekorationsmaler-Lehre bei Meister Räth an der Loestrasse in Chur.
1923 Übersiedlung nach Zürich. Eintritt in ein Graphikatelier: Entwurf von Inseraten, Prospekten, Schaufensterdekorationen, Ausstellungsständen. Festdekorationen und Kostümentwürfe für die Zürcher Künstlermaskenballe.
1927 Eigenes graphisches Atelier. Erste Plakate.
1933/34 Mitbegründer des Cabarets "Cornichon" in Zürich. Bühnenbilder, Dekorationen, Kostüme.
1939 Beginn der Platenga-Aera. Zunächst mietweise Übernahme des "Haus am Bach". Auflösung des Graphikateliers in Zürich. Hinwendung zum freien Schaffen.
1942 Heirat
1946 Bau des eigenen Hauses "Sunnefang" neben der Kapelle von Platenga.
1950 Übersiedlung von Platenga nach Zürich. Aufträge für Wandbilder im Muraltengut/Zürich, in der Kantonsschule Solothurn, im Schulhaus Lachenzeig/Zürich, im Sekundarschulhaus Rittermatte/Biel, im Sekundarschulhaus von Richterswil.
1956 Fassadenmalerei am "Schwarzen Adler" in Stein am Rhein.
1958-1960 Wandbild im Sitzungssaal des Bündner Großen Rates in Chur.
1960 Wandbild im Sitzungssaal des Schweiz. Bankvereins in Zürich. Übersiedlung nach "Flutginas", dem einstigen Wohnhaus der Mutter; Ausbau des Hauses und des Ateliers.
1965-1969 Entstehen der Kinderbücher "Zottel, Zick und Zwerg", "Birnbaum, Birke, Berberitze" , "Maurus und Madleina", eine Fortsetzung der Kinderbuchreihe mit "Schellenursli" (1945), "Flurina und die Wildvögelein" (1952) und "Der große Schnee" mit Texten von Selina Chönz (1957).
1983-1985 Lebt im Altersheim von Zumikon bei Zürich.
1985 Stirbt am 1. August im Altersheim von Trun.

Quelle: Museum Trun

Trun - Impressum

Kapelle in der Casa S. Martin fotografiert am 29.09.2009
(c) 2011 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf Kirchen-Online veröffentlicht am 27.10.2011

Rücksprung

zur Übersicht "Kirchen und Kapellen in Graubünden und Umgebung"
































00004219