Ittendorf - St. Martin
Informationen / Links zu
Ittendorf - St. Martin
gehört zur Seelsorgeeinheit Markdorf (mit St. Nikolaus in Markdorf, St. Georg in Bermatingen mit St. Jakobus in Ahausen, St. Jodokus in Bergheim, St. Sigismund in Hepbach, St. Martin in Ittendorf, St. Gangolf in Kluftern)
Keine ausführlichen Informationen auf der Website der Seelsorgeeinheit
Führer "ITTENDORF - SANKT MARTIN", verfasst von Werner Dobras, im Jahr 1989 im Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg erschienen. Darin auch eine Kurzbeschreibung der Kapelle Braitenbach.
Detaillierte Informationen zu den Glocken
zu Martin von Tours auf Wikipedia · Oekumenisches Heiligenlexikon
Inhalt
- 1 · Außen
- 2.0 · Exkurs: Scagliolas von Dominikus Zimmermann
- 2.1 · Innen Übersicht - Hochaltar
- 2.2 · im Chor: St. Georg, St. Martin, Taufstein
- 3.1 · Linker Seitenaltar - Kreuzaltar
- 3.2 · rechter Seitenaltar - Altar des Hl. Sebastian
- 4.1 · Kanzel
- 4.2 · Kanzel: Die vier Evangelisten
- 4.3 · neben / unter der Kanzel
- 4.4 · Marienverehrung
- 5.1 · im Schiff
- 5.2 · unter der Empore
- 6 · Deckenfreskos
- 5 · Kreuzwegstationen
- Impressum
1 · Außen
2.0 · Exkurs: Scagliolas von Dominikus Zimmermann
In ARS BAVARICA, Band 90, (ISSN 0341-8480, erschienen 2022 im Apelles-Verlag) findet man einen höchst lesenswerten Artikel von Dr. Helga Müller-Schnepper in welchem sie nachweist, dass Dominikus Zimmer-mann um 1723 für die Kanzel und die drei Altäre der Kirche St. Martin Antependien und Seitenwände schuf, die mit Scagliolas verziert sind.
Über diese Technik liest man bei Wikipedia:
Aufwendiger ist die Technik des Scagliola (Gipsintarsien). Zur Herstellung wird Anhydrit mit Leimwasser (Glutinleime, z. B. Knochenleim oder Perlleim) versetzt, mit Pigmenten eingefärbt und durchgeknetet. Das Kneten kann längere Zeit erfolgen, da Anhydrit langsam abbindet und der Knochenleim das Abbinden zusätzlich verzögert. Die gefärbten Massen werden marmorartig ineinandergeknetet, verdreht und zum sogenannten Marmorbrot oder Marmorkuchen gepresst, die in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und auf die Unterlage (in der Regel Mauer-werk) aufgetragen wird. Wenn der Anhydrit zu Gips ausgehärtet ist, wird er grob geschliffen, Fehlstellen ausgespachtelt und die Oberfläche mit immer feiner werdenden Schleifsteinen geschliffen. Anschließend erfolgt abermaliges Ausschlämmen mit etwas dünnflüssigem Gips mit Leimwasser. Nach abermaligem Feinstschliff wird mit einem Polierstein (z. B. Achat oder Hämatit) mechanisch unter Anwendung von geringem Druck verdichtend poliert.
Stuckmarmor gab es schon in der Spätantike, jedoch fällt seine Blütezeit in den Barock. Die Herstellung von Stuckmarmor konnte teurer als echter Marmor werden. Dennoch bevorzugten manche Baumeister Stuckmarmor für ihre Projekte, da sich mit ihm Farb- und Musterspiele erzeugen lassen, die natürlicher Marmor nicht bietet (z. B. blauer Marmor mit ockergelben Äderungen). Zudem können beliebig große Marmorteile hergestellt werden.
Die Antependien und Altar-Seiten sowie die vier Evangelisten an der Kanzel sind unten dargestellt.
2.1 · Innen Übersicht - Hochaltar
Hochaltar - Details
2.2 · im Chor: St. Georg, St. Martin, Taufstein
3.1 · Linker Seitenaltar - Kreuzaltar
3.1 · Linker Seitenaltar - Antependium
3.2 · rechter Seitenaltar - Altar des Hl. Sebastian
3.2 · rechter Seitenaltar - Antependium
4.1 · Kanzel
4.2 · Kanzel: Die vier Evangelisten
4.3 · neben / unter der Kanzel
4.4 · Marienverehrung
5.1 · im Schiff
5.2 · unter der Empore
6 · Deckenfreskos
5 · Kreuzwegstationen
zum Seitenanfang
Impressum
Kirche St. Martin fotografiert am 06.03.2006 & 07.04.2011, November 2925
(c) 2026 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf Kirchen-Online veröffentlicht am 19.04.2011, kpl. überarbeitet und erweitert Juli 2026
Übertragen in neues Webdesign im April 2024,
Links zuletzt überprüft am 18.07.2026
Zum Hauptmenü · Kirchen und Kapellen...













































